Zahnarzt- und kieferorthopädische Praxen stehen vor einer neuen organisatorischen Realität: Der Praxisalltag wird zunehmend von Verwaltungsaufgaben, wachsender Komplexität und steigendem Koordinationsaufwand geprägt.
Gleichzeitig nimmt die Digitalisierung in der Dentalbranche spürbar zu. Eine 2025 veröffentlichte Umfragestudie unter 1.005 deutschen Zahnarztpraxen zeigt, dass 80 Prozent der Praxen bereits digital röntgen und 27 Prozent mit einem Intraoralscanner arbeiten.
Zugleich betonen KZBV und BZÄK, dass Bürokratielasten und Verwaltungsaufgaben inzwischen einen erheblichen Teil des Praxisalltags binden; die KZBV verweist dabei auf über 24 Stunden Bürokratieaufwand pro Woche in einer durchschnittlichen Praxis. Für Zahnarzt- und KFO-Praxen wird damit immer relevanter, wie gut ihre Systeme, Informationen und Abläufe tatsächlich zusammenspielen.[1]
[1] zm online, Studie: Wie digital ist die Zahnmedizin in Deutschland?, 2025